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24. Internationaler Johannes-Brahms-Wettbewerb 2017 Poertschach Austria

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24. Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach
Jury, Konzertveranstalter, Korrepetitoren

Jurymitglieder

Klavier | Violine | Viola | Cello | Gesang
Komponisten | Konzertveranstalter | Korrepetitoren


KLAVIER

Prof. Alexander Jenner
Alexander Jenner Seit 1950 weltweite Konzerttätigkeit, von 1970 bis 2000 Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Prof. Paweł Kamasa
Pawel Kamasa Der gebürtige Warschauer Paweł Kamasa absolvierte sein Klavierstudium bei Rudolf Buchbinder, Jorge Bolet und Harry Datyner und lehrt seit 1997 selbst an Konservatorien und Hochschulen in der Schweiz und in Polen. Kamasa realisiert auch eigene Projekte wie z. B. die kommentierten Rezitals "Mazurka - von Chopin zu Szymanowski" oder das von ihm inszenierte Kammerspiel "Musik der Briefe", wo er neben den späten Klavierstücken von Johannes Brahms die Briefe von Clara Schumann an den Komponisten in eigener polnischen Übersetzung dem Publikum in Polen vorstellt. Die Deutschland-Premiere des Projekts fand 2012 in der Stiftung Burg Kniphausen in Wilhelmshaven statt. 2014 erschien bei DUX seine neuste CD mit der Gesamteinspielung dieser Brahms-Werke ("...Kamasa strikes at the heart of late Brahms...", BBC Music Magazine London, April 2015).
Prof. Young-Bae Kim
Young-Bae Kim Bereits während seiner Highschool-Zeit Gewinner der National Student Music Competition, danach Studium bei Prof. Jin Woo Jung an der Seoul National University's Graduate School of Music, anschließend in den USA an der Virginia Commonwealth University und der Catholic University of America bei Landon Bilyeu und Thomas Mastroianni. 1985 Rückkehr nach Korea Gewinner "Musician of the Month". Prof. Kim ist seit 1990 Fakultätsmitglied der Chugye University for the Arts, Vizepräsident der Piano Society of Korea und der Piano Duo Association of Korea 2004-2005. Young-Bae Kim war der erste Künstler als Präsident des Seoul Arts Center von 2004 bis 2007.
Prof. Avedis Kouyoumdjian
Avedis Kouyoumdjian Gefragter Pianist, Kammermusiker und Juror bei internationalen Wettbewerben, seit 1997 ordentlicher Professor für Klavier und Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Spezialensembles.
Prof. Emmanuelle Le Cann
Emmanuelle Le Cann Emmanuelle Le Cann hat bereits mehrere internationale Wettbewerbe als Solistin gewonnen, (z.B. Tunbridge Wells International Competition), ist aber ebenso erfolgreich als Mitglied in Kammermusik Ensembles (Florenz, Pörtschach, Trapani, Guérande, um nur einige zu nennen). Als Mitglied des Duos Le Cann-Lejeune und des Trios Una Corda absolvierte sie Auftritte in ganz Europa, den Vereinigten Staaten und Africa. Ebenso zahlreich und international sind ihre Auftritte mit Sergey Ostrovsky, Alexandre Brussilovski, Pieter Wispelwey, Emmanuelle Bertrand, Valérie Aimard, Eric-Maria Couturier und dem Aviv Quartet. Sie studierte am Conservatoire National Supérieur de Paris unter Alain Planès, Hortense Cartier-Bresson, Daria Hovora, und ferner an der London Guildhall School mit Joan Havill. Als namhafte Lehrerin von Postgraduiertenstudien ist sie derzeit als Professor-Koordinator am Beauvais Conservatoire in der Nähe von Paris tätig. Außerdem nimmt Emmanuelle Le Cann regelmäßig an renommierten Sommerakademien teil, wie z.B. Musiques en Graves in Bordeaux, MusicAlp in Tignes, Les Arcs, Musicalta in Rouffach.
Prof. Leontina Margulis
Leontina Margulis

Nach der Ausbildung an der berühmten „Schule für begabte Kinder“ folgte ein Studium am St. Petersburger Konservatorium in der Meisterklasse von Prof. Vitaly Margulis. Bereits während ihres Studiums unterrichtete sie an Musikschulen und sammelte ihre ersten pädagogischen Erfahrungen. Nach einem hervorragenden Abschluss folgte eine Dozentenstelle am Konservatorium in St. Petersburg. 1975 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie sich seither hauptsächlich der pädagogischen Tätigkeit widmet. Viele ihrer Schüler wurden Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Sie gab seither auch viele Kammermusikkonzerte mit renommierten Künstlern wie W. Marschner, C. Henkel, R. Kostas, L Casleanu, G. Gruzman u.v.a. Sie war von 1993 bis 2010 als Gastprofessorin an der Universität Istanbul tätig. Im legendären Meisterkurs „Russische Schule“ in Freiburg/Deutschland ruft sie als ständiger Lehrkörper seit über 30 Jahren die Zuneigung und Bewunderung der Studenten hervor. Seit 2002 unterrichtet sie an der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf.


VIOLINE

Prof. Andrej Bielow
Andrej Bielow 1981 in der Ukraine geboren, erhielt Andrej Bielow den ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Sein außergewöhnliches Talent zeigte sich rasch, sodass sich Professor Michael Kuzniezow seiner annahm und ihn weiter förderte. Bereits nach kurzer Lehrzeit trat Andrej Bielow öffentlich in Konzerten auf. Als Solist gastierte er bereits mit namhaften Orchestern in aller Welt, darunter New Japan Philharmonic, Orchestra National de Radio France, NDR Radiophilharmonie, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Deutsche Sinfonie Orchester Berlin, Amadeus Chamber Orchestra und dem Münchner Kammerorchester. Er musizierte mit namhaften Dirigenten wie Kurt Masur, Yan Pascal Tortelier, Gianandrea Noseda, Miguel Gomez-Martinez, Christian Arming, Agnieszka Duzcmal, Olari Elts, Mihkel Kütson, Junichi Hirokami und Christoph Poppen, um nur einige zu nennen. Mit 15 Jahren kam Andrej Bielow nach Deutschland und studierte bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo er 2006 auch sein Konzertexamen absolvierte. Weitere musikalische Impulse erhielt er bei Gerard Poulet am Conservatoire Nationale Superieur-CNR Paris, bei Herman Krebbers ,Ida Haendel, Ana Chumachenko und Benjamin Schimid. Andrej Bielow ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe Long Thibaud Paris (2002), Joseph Joachim Hannover (2000) und ARD München (1999). Über 20 CD Albums wurden bei Hyperion, Naxos, CPO, Avi Music, Solo Musica, Guttingi, Castor, Hänsler Profil, Hännsler Classic und Rekete Medien veröffentlicht. Von 2005 bis 2014 war er Primarius des renommierten Szymanowski Quartets und gleichzeitig als Dozent im Fach Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover tätig. Darüber hinaus ist er von 2013 an "Visiting Teacher" der Royal Academy of Music in London, seit 2014 Professor für Violine an der Kunstuniversität Graz und leitet Meisterkurse in Europa, USA und Asien.
Prof. Michael Frischenschlager
Michael Frischenschlager Geboren in Salzburg, studierte Violine, Dirigieren, Musikpädagogik und Musikwissenschaft in Salzburg, Innsbruck, Wien und Rom sowie bei Yehudi Menuhin. 1960-64 Geiger bei den Wiener Solisten und bei den Wiener Philharmonikern, 1964-71 Auftritte als Solist und Kammermusiker; seit 1971 Professor für Violine an der Wiener Musikhochschule bzw. Musikuniversität, 1992-96 deren Rektor.
Oliver Kipp
Oliver Kipp Oliver Kipp studierte Violine an den Musikhochschulen in Hannover und Berlin bei Atila Aydintan und Thomas Brandis. Er erhielt entscheidende Impulse im Bereich der Kammermusik u.a. durch Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett) und durch Walter Levin (LaSalle Quartett). 1999 gründete er das Hyperion-Trio. Mit diesem Ensemble schloss sich bald eine umfangreiche internationale Konzerttätigkeit an. Nach Wettbewebserfolgen beim Gyarfás- und beim Mendelssohn-Wettwerb in Berlin folgte 2001 mit dem Hyperion-Trio der 1. Preis in der Sparte Kammermusik beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach. Er hat einen Lehrauftrag für Kammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.
Prof. Alissa Margulis
Alissa Margulis

„The Guardian“ beschreibt Alissa Margulis’ Spiel als „exceptional“, Ivry Gitlis spricht hiebei von „Erleuchtung” und Martha Argerich nennt sie eine „strong musical personality“. In Deutschland als Tochter bekannter russischer Musiker geboren, studierte Alissa Margulis in Köln mit Zakhar Bron, in Brüssel mit Augustin Dumay sowie in Wien mit Pavel Vernikov. Seit ihrer Kindheit tritt Alissa Margulis regelmäßig als Solistin auf, etwa mit dem English Chamber Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National d’Ile de France oder dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, um nur einige zu nennen. Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist Alissa Margulis eine begeisterte Kammermusikerin und spielt regelmäßig mit Künstlern wie Martha Argerich, Yuri Bashmet, David Geringas, Ivry Gitlis, Gidon Kremer, Bruno Giuranna, Mischa Maisky, Gabriela Montero, Jean-Guihen Queyras, Alexandre Tharaud, Alexander Lonquich, Polina Leschenko und Lars Vogt.

Orfej Simic
Orfej Simic Nach der Ausbildung am Belgrader Musikgymnasium setzte der in Mostar geborene Violinist sein Studium 1982 in der Klasse von Marina Jaschwili an der berühmten Moskauer Tschaikovski - Musikhochschule fort. Während des Studiums wurde er bei nationalen Wettbewerben vier Mal mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 1987 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Studentenwettbewerb in Moskau sowie den Preis für die beste Interoretation russischer Musik. 1989 folgte der Studienabschluss (Diplom mit Auszeichnung) sowie die Übersiedlung nach Österreich. 1993 bekam er das Stipendium der "Eastern Trust Foundation" für ein Aufbaustudium (advanced solo studies) bei David Takeno an der Guildhall School of Music in London, welches Simic erfolgreich abschloss. Orfej Simic wurde vom London Symphony Orchestra, der "Barbican Virtuosi" und dem Kammerorchester "Academy of St. Martin in the Fields" engagiert wo er mit den berühmten Solisten und Dirigenten musiziert hat; Anne Sophie Mutter, Itzhak Perlman, Gidon Kremer, Efim Bronfman, Sir Colin Davies, Mariss Jansons, Sir Georg Solti, u.a. Er ist sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensenles tätig. Auftritte in Österreich, Deutschland, Russland, Bulgarien,Frankreich, Großbritanien, im ehemaligen Jugoslawien, Ungarn und auf den Philippinen folgten. Mitwirkung bei Musikfestivalen wie "Carintischer Sommer", "Schubertiade", "Styriarte" und anderen. Orfej Simic lebt in Klagenfurt und bekleidet die Position des Stimmführers der 1. Violingruppe im Kärntner Sinfonieorchester.


VIOLA

Prof. Arik Braude
Arik Braude
© Christian Steiner
"Anspruchsvoll, von warmer Intensität, strahlendem Klang und ein gut ausgewogenes, harmonisches Spiel" attestiert man dem Geiger Arik Braude (Sulzbach-Rosenberg, Deutschland). Als Solist ist er mit Orchestern in den USA, Europa und Asien aufgetreten. Seine jüngsten Konzertauftritte über Bach, Haydn und Mendelssohn (double) mit dem JVNY Camerata und wiederholte Darbietungen in der New Yorker Bargemusic sowie in Genf (Schweiz) und in ganz Frankreich begeisterten das Publikum ungemein. Als begeisterter Kammermusiker hat Herr Braude auch an vielen Kammermusikfestivals teilgenommen, von denen einige hier erwähnt seien: Music@Menlo (Kalifornien), Festival des Arcs (Frankreich), Killington Chamber Music Festival (Vermont, USA). Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien. Arik Braude lehrt Viola und Violine am Queens College und dem Mannes College of Music in New York. Seine Studenten sind als Solisten mit Orchestern in den USA (einschließlich des New York Philharmonic Orchestra), Frankreich und Deutschland aufgetreten. Ein Interview über seine Lehrmethode wurde in der Zeitschrift "The Strad" gedruckt, in der Herr Braude auch Artikel für die Kolumne "Fragen Sie die Experten" veröffentlicht hat. Arik Braude ist der künstlerische Leiter von JVNY, Inc. und der JVNY, des internationalen Kammermusikworkshops in Frankreich und Portugal.
Prof. Juan-Miguel Hernandez
Juan-Miguel Hernandez Deutsche Übersetzung folgt. An artist defined by the critics as "...tender, lyrical, loaded with personality" (Atlanta Journal Constitution, Pierre Ruhe), violist Juan-Miguel Hernandez is also recognized for drawing "...the sweetest, most sonorous tone..." (Washington Post, Charles T. Downey). In September 2009, Juan-Miguel won the first Prize at the 16th International Johannes Brahms Competition, for which he is delighted to join as a juror for the 2017 edition, in Austria, adding to other top prizes won at the National Canadian Music Competition, and the 9th National Sphinx Competition in 2006, presented by JPMorgan Chase. As a featured guest soloist, Juan-Miguel has appeared with the Atlanta, Seattle, Colorado Symphonies, as well as the Rochester Philharmonic and the Chicago Sinfonietta. Performances in recent seasons have brought Juan-Miguel on tour throughout Europe, the Middle East, Asia, Africa, South America, Canada and the United States. In 2010, he was honored with the medal of the National Assembly of Quebec. Juan-Miguel has collaborated with distinguished artists such as Itzhak Perlman, Lynn Harrell, Kim Kashkashian, Gérard Caussé, Nicolas Dautricourt, Misha Dichter, the Weilerstein trio as well as Jazz living legends Chick Corea, Gary Burton, Stanley Clark and Paquito D'Rivera. Recent festival and program appearances as guest artist and teacher include the Festival Pablo Casal (Prades, France), the Festival Des Arcs (France), the Amalfi Coast Music Festival (Italy), Orford Academy (Canada), Stellenbosch International Chamber Music Festival (South Africa), the Salzburg Festival, the Brevard Summer Institute, the Mozaic Festival, Festicamara (Colombia), Montreal Jazz & Panama Jazz Festivals and Musica Mundi International Festival (Belgium). A dedicated chamber musician, Juan-Miguel is the newest member of the legendary Fine Arts Quartet and a founding member of the Harlem Quartet with whom he performed from 2006 to 2012. Juan-Miguel is also a founder and member of the "Trio Virado" (Flute, Viola, Guitar) as well as the "Boreal Trio" (Clarinet, Viola, Piano), both specializing in the creation of new repertoire. From 2005 to 2010, he was also an active member of the I Palpiti orchestra, a cast of international laureates forming a world class string orchestra based in Los Angeles. The 2017 summer season will see his return with the I Palpiti orchestra, this time as soloist, performing Mozart's Sinfonia Concertante in Disney Hall (Los Angeles), and the Mozarteum (Salzburg). On radio airwaves and television broadcasts, Juan-Miguel has been heard and seen on nationally-syndicated programs throughout Canada, and the United States including NBC's Good Morning America, The Today Show and the Telemundo Network. His discography includes four quartet CDs, released on the Naxos, Cedille records, the White Pine and Navona labels as well as multiple collaborations on various other labels including the album "Hot House" playing alongside Chick Corea and Gary Burton for which they won a Grammy, as well as Norah Jones' album "Broken Little Hearts". Fall of 2015 saw the release of Trio Virado's debut album, "Mangabeira", featuring music by Piazzolla, Leo Brouwer and original music by Sergio Assad. His strong commitment to educate and engage new audiences all around the globe have brought him to reach young musicians and various communities through art convoys in South Africa and Venezuela, various music festivals in South America and outreach projects in Europe and North America. In the Fall of 2016 Juan-Miguel was appointed to the faculty of the prestigious Royal Academy of Music (London) as Professor of Viola. Juan-Miguel Hernandez was born in Montreal, Canada in 1985 and began studying the violin at age seven, then switched to viola at age twelve under the tutelage of Jean McRae. He received his Bachelor degree from the Colburn Conservatory in 2010 studying with Paul Coletti and Graduate Diploma in the Professional String Quartet program in 2012 with Paul Katz at the New England Conservatory, working privately with Kim Kashkashian and Dimitri Murrath. He also worked before Pinchas Zukerman, Roberto Diaz, Paul Neubauer, Karen Tuttle, Steven Dann, James Dunham, Barbara Westphal and Robert Vernon. Juan-Miguel plays a beautiful 2008 Miralles viola from Altadena CA.
Prof. Ognjan Stanchev
Ognian Stantchev Viola-Professor an der Staatlichen Musikakademie "Pancho Vladigerov" Sofia, intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland sowie zahlreiche Aufnahmen von Kammermusikwerken, ausgedehnte Konzerttourneen in Europa und Übersee, Meisterkurse in Bulgarien, Griechenland, Mazedonien und Österreich.
Andreas Vierziger
Andreas Vierziger Als künstlerischer und strategischer Berater arbeitete Andreas Vierziger an Projekten für Kunden wie z.B. Vivienne Westwood, der Welsh National Opera, CD-Labels, vielen Künstlern und internationalen Festivals. Ehemals Artist Manager bei Buhl Artists Management, kooperierte er regelmäßig mit den wichtigsten Orchestern, Festivals und Konzertveranstaltern Europas sowie mit einigen der renommiertesten klassischen Musiker. Er studierte Theaterwissenschaften, Musikwissenschaften und Kunstmanagement an der Universität Wien mit Auslandsaufenthalten an der Fudan Universität in Shanghai, der Beijing Universität in Peking sowie der Sibelius Akademie in Helsinki. Als Juror war er beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, bei Musica Juventutis (Wiener Konzerthaus), bei der Fulbright Concerto Competition in den USA oder dem Concorso Ruggiero Ricci zu Gast.
Prof. Alexander Zemtsov
Alexander Zemtsov

Studierte an der Gnessin Schule Moskau bei Prof. E. Ozol, an der Hochschule für Musik Hamburg bei Prof. M. Nichiteanu, an der Hoogeschool in Maastricht bei Prof. M. Kugel sowie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Prof. T. Zimmermann. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe, wie Moskau, Hamburg und Pörtschach. 2002 wird er Solobratschist beim London Philharmonic Orchestra. Seit 2006 ist er Professor für Viola an der Guildhall School of Music and Drama in London, seit 2010 Professor am Konservatorium Privat Universität Wien und Gastprofessor an der Haute Ecole de Musique de Lausannne in der Schweiz. Er ist anerkannter Soloist, Kammermusiker, Dirigent und Professor. Ehemalige und derzeitige Studenten sind Mitglieder führender Orchester, wie beispielsweise des New Zealand Symphony Orchestra, der Opera Flensburg, der Malta Philharmonie, des Philharmonia Orchestra London, des Royal Schottish National Orchestra und des BBC Symphony Orchestra London.


CELLO

Prof. Alexandre Bouzlov
Alexandre Bouzlov

Alexandre Buzlov ist einer der talentiertesten Cellisten der nächsten Generation, ein Künstler, der die russische Schule ehrenvoll auf den weltweit führenden Musikveranstaltungen repräsentiert. Alexandre Bouzlov wurde 1983 in Moskau geboren. Er absolvierte seine Studien an der Music School and College of the Moscow State Tchaikovsky Conservatoire. 2006 graduierte er am Moscow Conservatoire. Zu den wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählt seine Teilnahme am Emanuel Feuermann Cello Wettbewerb in Berlin im November 2010, bei dem er den Grand Prix und den Publikumspreis gewann. Alexandre Bouzlov unterrichtet zur Zeit am Moscow Tchaikovsky Conservatoire, wo er eine eigene Klasse hat. Er ist außerdem der Assistent von Professor Natalia Gutman und gibt Meisterklassen in Russland, Europa und den USA. Alexandre Bouzlov gibt Konzerte mit gefeierten Musikern wie Natalia Gutman, Yuri Bashmet, Alexei Lyubimov, Vasily Lobanov und Tatiana Grindenko.

Prof. Catalin Ilea
Catalin Ilea Catalin Ilea ist Professor an der Universität der Künste Berlin. Geboren 1940 in Rumänien, studierte er Cello bei Georg Jarosievici, einem Schüler von Julius Klengel und Dimitrie D. Dinicu, einem Schüler Diran Alexanians. Er absolvierte die Musik-Akademie Bukarest mit Auszeichnung und wurde 1. Solocellist der Bukarest Philharmonie "George Enescu". Im Laufe der folgenden Jahre erhielt er vier erste Preise bei internationalen Wettbewerben sowie Kritikerpreise 1992 und 2001. 1977 wurde Deutschland seine neue Heimat. Er gibt regelmäßig Meisterkurse u. a. in Deutschland, Belgien, Italien, Polen. Er war viele Jahre Mitglied des Ensembles "Musica Nova", des "Trios Bukarest" (zusammen mit Stefan und Valentin Gheorghiu) sowie des "Sharon-Quartetts". Bereits in seiner Jugend hatte Catalin Ilea ein breites Solorepertoire, das alle musikalischen Stilrichtungen umfasste und heute eines der umfassendsten seines Fachs ist. Er spielt auf allen großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens, wo seine Konzerte durch "verblüffende Sensibilität, Autorität und Leichtigkeit" Aufmerksamkeit erregen. Ilea bleibt seinem Stil treu, indem er ihn fortwährend verändert. Jede Interpretation unterscheidet sich von der vorangegangenen. Immer wieder betrachtet er die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven und zwingt so sein Publikum zu ständigem Umdenken. Seine Konzerte sind ungewöhnlich, er provoziert die Vorstellungskraft seiner Hörer. Catalin Ilea hat über 20 CDs und Schallplatten eingespielt, darunter J. S. Bachs Solosuiten und Gambensonaten, die Cellosonaten von Brahms,Franck und Enescu, die Cellokonzerte von d´Albert, Schumann, Wilhelm Berger, Bottesini und Offenbach sowie die Symphonie Concertante von Enescu.
Prof. Matthieu Lejeune
Matthieu Lejeune Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Bukarest, Florenz, Trapani/Sizilien, Pörtschach/Österreich, Douai und Guérande/Frankreich und gibt regelmäßig Konzerte als Solist, als Mitglied des Duos Duo Le Cann-Lejeune und des Trios Una Corda, wirkt aber auch bei anderen namhaften und renommierten Ensembles mit, wie z.B. Ensemble Intercontemporain, Ensemble Multilatérale, Galliano Septet, um nur einige zu nennen. Als Student unter Roland Pidoux am Paris Superior Conservatoire, schloss Matthieu Lejeune sein Studium für Cello und Kammermusik mit Auszeichnung ab, und absolvierte dann Postgraduiertenstudien in beiden Fächern. Anschließend folgte ein zweijähriges Studium an der berühmten Meisterklasse von Frans Helmerson an der Kölner Musikhochschule, das er mit Diplom abschloss. Gegenwärtig unterrichtet Matthieu Lejeune an der Hochschule in Lausanne als Assistenz Lehrer von Xavier Phillips, wurde aber gerade als Professor an die Pôle Supérieur of Eastern Paris (Saint-Maur-des-Fossés) berufen.
Maestro Yuki Miyagi
Yuki Miyagi

Yuki Miyagi wurde in Osaka (Japan) geboren und studierte Wirtschaft und Marketing an der Hitotsubashi-Universität und am Kingston College in England. Im Alter von 50 Jahren nahm er das Dirigentenstudium unter Kazuharu Shirakawa, Kurt Redel, Horst Stein, Ivan Fischer und Ondrei Renaut auf und gab 2000 sein Debüt in Europa mit der Slowakischen Philharmonie. Seit diesem Zeitpunkt ist er laufend ein geschätzter Gastdirigent bei berühmten Orchestern. Im Jahre 2010 wurde er Dirigent der Kunitachi Symphoniker in Japan und im April 2012 gab er sein Debüt in Großbritannien mit dem Royal Philharmonic Orchestra in London. Lobende Kritiken zeugen weltweit von der wachsenden Anerkennung und dem Erfolg seiner Dirigententätigkeit.

Prof. Kyung-Ok Park
Kyung-ok Park Kyungok Park studierte an der "Seoul National University". Nachdem sie mehrere Wettbewerbe in Korea gewonnen hatte, wurde sie "DAAD-Stipendiatin" der deutschen Regierung und studierte an der Detmolder Staatlichen Musikhochschule bei Prof. A. Navarra. Im Jahre 1982 ging sie in die Vereinigten Staaten, um vorerst an der Yale School of Music bei Prof. Aldo Parisot ihren Mastertitel zu erlangen und in weiterer Folge bei Prof. Bernard Greenhouse und Prof. Timothy Eddy am "SUNY at Stony Brook" ihre Studien fortzusetzen und mit dem Doktortitel abzuschließen. Sie tritt sowohl als Solistin mit großen Orchestern in Korea auf, hat bereits über 20 Solo Recitals gegeben und ist begehrtes Mitglied verschiedener Kammermusik Ensembles, darunter ihr Streichquartett "Quartet 21", eines der aktivsten Kammermusik Ensembles in Korea. Es gewann die 1. Osaka International Chamber Music Competititon und gab Konzerte in Japan, Deutschland und Südostasien. Sie unterrichtet mit großer Hingabe als Professorin an der Hanyang University in Südkorea. Viele ihrer Studenten haben Preise gewonnen. Jeden Sommer gibt sie in Japan beim "Kirishima International Music Festival" Konzerte und hält Meisterkurse.
Éva Simić-Németh
Eva Simic-Nemeth

Éva Simić-Németh wurde in Szombathely, Ungarn geboren. Nach dem Erwerb des Diploms an der Franz Liszt-Hochschule für Musik in Budapest 1995 (Klasse Prof. Csaba Onczay), setzte sie ihr Studium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Deutschland, bei Prof. Julius Berger mit Hilfe eines staatlichen Stipendiums und der Unterstützung der Soros Stiftung, fort. Im Jahre 1997 erhielt sie das Konzertdiplom. Es folgte ein zweijähriges Studium an der Indiana University School of Music in Bloomington (USA). Sie gewann u.a. den 1. Preis beim nationalen Wettbewerb "Jugend musiziert" in Ungarn (1990) und beim internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach (1999). Derzeit ist sie Solocellistin beim Kärntner Sinfonieorchester in Klagenfurt.


GESANG

Prof. Helena Dearing
Helena Dearing Helena Dearing wurde in New York geboren und übersiedelte im Alter von 7 Jahren mit ihrer Familie nach Oberösterreich, wo sie Gesang und Klavier am Konservatorium (der heutigen Bruckneruniversität) studierte. Ihre weitere Ausbildung erhielt sie an der Musikuniversität Wien bei Luise Scheit (Stimmbildung), Joseph Mertin (Aufführungspraxis der Alten Musik), Erik Werba und Helmut Deutsch (Liedinterpretation), sowie an der Universität Wien. Besonders prägend wurde für sie die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt auf einem Sommerkurs, dessen Idee der "Musikalischen Rede" als Interpretationsansatz für sie bestimmend wurde. Dank eines Stipendiums der Alban Berg Stiftung konnte sie sich auch im "Barockgesang" bei René Jacobs an der Scola Cantorum Basiliensis weiterbilden. Nach ihrem Studium debütierte sie mit 2 Konzerten im Wiener Musikverein, es folgten zahlreiche Konzertreisen in fast alle europäische Länder sowie nach Japan und in die USA. Sie verfügt über ein breit gefächertes Repertoire von der Alten bis zur zeitgenössischen Musik. 1997 brachte sie eine CD mit Schubertliedern heraus, 2001 entstand für Preiser Records ihre Erstaufnahme der Walisischen Volkslieder von Joseph Haydn mit Begleitung einer historischen Harfe. Eine weitere CD mit frühen Liedern von Johannes Brahms ist in Produktion. Im Herbst 2004 war sie im Austrian Cultural Forum in New York mit zwei Konzerten zu Gast. Helena Dearing hat auf zahlreichen Festivals in ganz Europa und in den USA konzertiert und mit namhaften Künstlern wie Norman Shetler, Manfred Honeck, René Jacobs, Jörg Ewald Dähler, Johann Sonnleitner, Claus Christian Schuster, Clemens Zeilinger, dem Altenberg Trio Wien, der Haydn Sinfonietta, der Haydn - Akademie Eisenstadt, der Capella Academica Wien, der Capella Istropolitana Bratislava, dem Göttinger Symphonieorchester, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester u. v. a. zusammengearbeitet. Helena Dearing ist seit vielen Jahren als Stimmbildnerin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien tätig und wurde im Jänner 2007 als solche habilitiert. 1999/2000 war sie Gastprofessorin für Gesangspädagogik an der Musikuniversität Graz. Von 2007-2016 war Helena Dearing künstlerische Leiterin des Internationalen Kammermusikfestes ("Brahmsfest") in Mürzzuschlag/Steiermark, das sie als Themenfestival mit detaillierten Schwerpunkten zum Leben und Werk von Johannes Brahms gestaltete. Darüberhinaus programmiert sie alljährlich vier Schubertiaden im Schloss Atzenbrugg für das Komitee zur Förderung der Schubert-Gedenkstätte Atzenbrugg/N.Ö.
KS Prof. Gabriele Fontana
Gabriela Fontana Gabriele Fontana debütierte 23-jährig als Pamina in Frankfurt, war Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper, und ist 1. Preisträgerin des J.S. Bach Wettbewerbs in Leipzig und des Tauber Memorial Preises in London. Die frühe Karriere brachte sie an die Hamburger Staatsoper, wo sie u.a. Pamina, Konstanze, Sophie und mit großem Erfolg Sophie Scholl in Zimmermanns "Weißer Rose" uraufführte, an die Bayrische und Wiener Staatsoper, zu den Festspielen in Bayreuth, Glyndebourne, Salzburg, Proms, Bregenz, Edinburgh Festival, Wiener Festwochen, Mozartwoche, Santa Cecilia Rom, Semper Oper Dresden, Berlin, Lyon, Genf, Marseille, Prag, Israel, USA und Japan, wo sie sich mit Partien des Lyrisch-dramatischen Sopranfaches von R. Strauss und R. Wagner und besonders als Leonore/Fidelio international profilierte.
Sie arbeitet mit Dirigenten wie Blomstedt, Boulez, Barenboim, von Dohnanyi, Haitink, Leinsdorf, Mazur, Mehta, Petrenko, Sawallisch, Thielemann und Welser-Möst u.a. Eine breite Diskographie: Lieder von Schubert, Wolf/Strauss, Bach-Kantaten, 9. Symphonie von Beethoven, Gesamt-Opernaufnahmen von Arabella, Rheingold, Fledermaus, Moses und Aron sowie die 1. Gesamtaufnahme aller Lieder von Clara Schumann dokumentiert ihre Karriere. 1998 wurde ihr der Titel Kammersängerin verliehen. Konzerte, Liederabende und Meisterklassen führten sie in letzter Zeit nach New York, Washington, Philadelphia, Savonlinna, Amsterdam, Tokio, Taiwan, England und Prag. Seit 2007 ist sie o. Professorin für Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Prof. Stephan Matthias Lademann
Stephan Matthias Lademann Der in Meißen geborene Pianist Stephan Matthias Lademann studierte an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden. Er konzentrierte sich schon während seines Studiums auf die Klavierbegleitung und konzertierte mit renommierten Künstlern wie Diana Damrau, Edita Gruberova, Paul Armin Edelmann, Mathias Hausmann, Siegfried Jerusalem, Sibylla Rubens, Chen Reiss, Günther Groissböck, Daniela Fally und Robert Dean Smith auf internationalen Musikfestivals und in zahlreichen Musikzentren Europas und Amerikas (u.a Alte Oper Frankfurt, Wiener Musikverein, Klangbogen-Festival Theater an der Wien, Schubertiade Schwarzenberg, Rheingau-Festival, Schleswig-Holstein Festival, Kissinger Sommer, Münchner Opernfestspiele, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Salzburger Festspiele, Semperoper Dresden, Berliner Philharmonie, Teatro della Zarzuela Madrid, Auditorio Santiago de Compostela, Carnegie Hall New York, Teatro alla Scala Di Milano, Wigmore Hall London, Staatsoper Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Philharmonie Luxembourg). Stephan Matthias Lademann lehrt an der Universität für Musik in Wien.
Prof. Ernst Lintner
Ernst Lintner Studium an der Akademie Wien (heute: Universität für Musik), Lied bei Prof. Erik Werba, Oper bei Prof. A. Kolo, R. Holtenau, KS Renate Holm und KS A. Korn. Bühnenauftritte als Sou Chong (Land des Lächelns), 1. Fremder (Vetter aus Dingsda), Alfred (Fledermaus), Sigmund (Walküre, zuletzt 2013 in Deutschland), in Österreich (Baden), Deutschland (unter anderem Alte Oper Frankfurt), Belgien (Oper Gent), Holland (Antwerpen), Tschechien, Polen, 9. Symphonie von Beethoven (SF Berlin) etc. Zusammenarbeit mit dem NÖ Tonkünstlerorchester, Stadttheater Baden, STPH Rheinland-Pfalz, Slowak. Philharmonie, SWF-Rundfunkorchester, ND Philharmonie, Frankfurter Symphoniker, Gothaer Philharmonie; zahlreiche Orchesterkonzerte in Opernhäusern in Deutschland und Österreich. Sakralmusik: Te Deum (Bruckner; Bizet), Stabat Mater (Rossini; Dvořák), Missa in Gloria (Puccini), Schöpfung (J. Haydn) in Wien (Konzerthaus, Musikverein etc.); viele Messen von J. Haydn, F. Schubert, W. A. Mozart, etc. Liederabende sind für Ernst Lintner seit 1984 wichtig: Wr. Festwochen, Österreich (z.B. Atzenbrugg, 2008 Pörtschach), Wien am 25.05.2015 (Schubert, Schumann, Brahms, R. Strauss), zuletzt am 26. 03. 2017 im Eroica Saal "Schwanengesang", etc.; dort am 18.03.2018: 4 Frühlingslieder, Zyklus: "An die ferne Geliebte" von Beethoven. Weitergabe der Erfahrungen an die Jugend im Gesangsstudio, zuletzt 2013 Meisterkurs für Opern- und Liedgesang in Peking. Seit 1989 Präsident des Neuen Küstlerforums, seit 2010 Veranstalter des Internationalen Dostal-Gesangswettbewerbes. Weitere Informationen finden Sie im Lebenslauf und den Videos von Ernst Lintner.
Univ. Prof. Mag. Dr. Barbara Moser
Barbara Moser Barbara Moser konzertiert als Solistin regelmäßig bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival, in den USA und im asiatischen Raum, mit bekannten Orchestern wie der Academy of St. Martin in the Fields und dem Dallas Symphony Orchestra. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich auch intensiv der Kammermusik und der Liedbegleitung und konzertiert mit Sängern wie Annette Dasch, Natalie Dessay, Placido Domingo, Michael Schade und Mara Zampieri. Ihre Diskographie umfaßt neun Solo-CDs sowie mehrere Kammermusik- und Lied-CDs. Zu ihren Lehrern zählten Heinz Medjimorec, Rudolf Buchbinder und Elisabeth Schwarzkopf. Seit 1999 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, hat sich 2005 habilitiert und 2007 ein Doktoratsstudium mit einer Disseration über Verzierungen in Bellinis Oper La Sonnambula abgeschlossen. Erhältlich in Buchform beim VDM-Verlag.
Prof. Benno Schollum
Benno Schollum Studium und ab 1983 Lehrtätigkeit an der Wiener Musikhochschule (heute Universität für Musik). Zahlreiche Konzerte u.a. mit Yehudi Menuhin, Vladimir Fedoseyev, Manfred Honeck, Mstislav Rostropovich. Mit Menuhin und Sinfonia Varsovia CDs mit Haydns "Schöpfung", Händels "Messias", der 9. Beethoven u. Schubert-Messen. Mit Fedoseyev und dem Tchaikovsky Orchester Moskau Tchaikovskys "Jolanta", sowie "Wilhelm Busch in Wort und Ton" (Russell Ryan/Stephan Paryla) und die "Winterreise" mit Graham Johnson. In der Verfilmung des "Freischütz" von C.M. Weber (www.huntersbride.com) spielt er neben Juliane Banse, Olaf Bär, Franz Grundheber, Renè Pape u.a. den Kuno. Er ist Autor des in New York erschienenen Buches "German for Singers".
KS Prof. Helmut Wildhaber
Helmut Wildhaber Studium in Graz, wurde 1980 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, 1990 zum Kammersänger ernannt. Helmut Wildhaber gilt als Spezialist auf dem Gebiet des Oratoriums und Liedgesanges. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen von Lieder- und Arienabenden geben davon Zeugnis.


Anwesende Konzertveranstalter 2017

Eleanor Hope (Interclassica Music Management)
Dr. Phyo Kim, MD, PhD, DMSc
Ernst Lintner (Neues Künstlerforum in Wien)
Maestro Yuki Miyagi
Elisabeth Sickl (Albecker Schlosskonzerte)
Andreas Vierziger


KORREPETITOREN 2017

Cello

Lura Johnson
Lura Johnson
© Katya Chilingiri
Die Pianistin Lura Johnson hat gemeinsam mit dem Cellisten Ilya Finkelshteyn 2015 den 2. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in der Kategorie Kammermusik errungen. Begnadete Musiker, wie Leon Fleisher und Robert McDonald waren ihre Lehrer. Lura Johnson ist nicht nur 1. Pianistin der Delaware Sinfonie. Seit 2007 besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Baltimore Sinfonie Orchester; mit beiden Orchestern tritt sie solistisch auf. Darüber hinaus hat sie mit Yo Yo Ma, Itzhak Perlman, Midori, Leila Josefowicz, Joshua Bell und Jean-Yves Thibaudet zusammen gearbeitet, sowohl bei Orchesteraufführungen als auch bei Tonaufnahmen. Ihre große Liebe ist die Kammermusik. Unter ihren Vortragspartnern findet sich der Konzertmeister des Baltimore Sinfonie Orchesters, Jonathan Carney, mit welchem sie den kompletten Brahms Violinsonaten Zyklus aufgenommen hat, sowie der Klarinettist Anthony McGill, die Cellisten Ilya Finkelshteyn, Amit Peled und Kenneth Slowik, sowie die Flötistin Marina Piccinini. Frau Johnson führt seit 2002 eine Klavierklasse am Peabody Konservatorium. 2013 wurde sie zur Direktorin der Abteilung für Kammermusik an der Georgetown University in Washington ernannt.

Viola

Etsuko Miyakoda
Etsuko Miyakoda Etsuko Miyakoda wurde in Osaka, Japan geboren. Nach dem Studium an der Doshisha Women's College of Liberal Arts in Kyoto und Lehrtätigkeit in einer Junior High School in Osaka setzt sie ihr Studium für Klavier und Klavierkammermusik bei Prof. Eduard Mrazek und Prof. Georg Ebert an der damalige Musikhochschule in Wien fort. Danach schloss sie mit Diplom für das Konzertfach Klavier ab. Sie unterrichtete als Klavierlehrerin an einer Musikschule in Niederösterreich. Seit 1992 ist sie Vertragslehrerin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Neben der Konzerttätigkeit als Kammermusikerin mit u.a. Wolfgang Klos, Thomas Selditz und Atilla Aldemir in Österreich, in der Türkei und Japan, arbeitet sie als Korrepetitorin bei mehreren Meisterkursen und Wettbewerben. Seit 2001 ist sie als offizielle Korrepetitorin beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach tätig.

Violine

Chizu Miyamoto
Chizu Miyamoto
© Winnie Kuechl
Chizu Miyamoto wurde in Nagano, Japan geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit vier Jahren bei ihrer Mutter. Sie studierte Konzertfach Klavier an der Toho-Gakuen Musikuniversität in Tokio, einer der renommiertesten Musikhochschulen Japans und machte ihre Abschlüsse in den Fächern Konzertfach, Pädagogik und Musiktheorie. Im Anschluss wurde sie Klavier- und Musiktheorielehrerin an der Kawai-Musikschule in Nagano. Sie war Gründungsmitglied des Suzaka-Klaviertrios. Um künstlerisch neue Impulse zu erhalten, kam sie 2001 nach Wien um am Konservatorium der Stadt Wien bei Dr. Johannes Jess-Kropfitsch Instrumentalkorrepetition und Kammermusik beim Altenbergtrio zu studieren. Sie schloss 2005 mit einstimmiger Auszeichnung der Jury ab. Chizu Miyamoto war offizielle Korrepetitorin bei renommierten internationalen Meisterkursen und Wettbewerben wie dem Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, dem Fritz Kreisler Violin Wettbewerb in Wien, der Tibor Varga Violin Competition Sion in der Schweiz, den Wiener Meisterkursen, der Sommerakademie im Mozarteum (Salzburg), den Masterclasses auf Burg Feistritz, dem Estate Musicale in Portogruaro (Italien), dem Eilat Musicfestival (Israel), Rachlin and Friends (Dubrovnik), den Special Easter Masterclasses in Morges und Blonay (Schweiz), dem Nagano Aspen Music Festival, dem Miyazaki Music Festival, Japan u.a. 2010 wurde ihr beim Internationalen Violinwettbewerb "David Oistrach" in Moskau das Diplom für ausgezeichnete Klavierbegleitung verliehen. Chizu Miyamoto spielt häufig Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen und gibt regelmäßig Solokonzerte in Japan und Europa. Seit 2005 ist sie Korrepetitorin an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien.

Gesang

Hedayet Djeddikar
Hedayet Djeddikar Hedayet Djeddikar wurde in Basel geboren und wuchs in Bonn auf. Früh erhielt er Klavierunterricht, später folgte auch Unterricht in Violine, Blockflöte und Oboe. Von der Bonner Pianistin Rose Marie Zartner gefördert, studierte er Klavier an der Musikhochschule Frankfurt. Durch den Unterricht bei Charles Spencer angeregt, ließ er seinem solistischen Studium ein Aufbaustudium für Liedgestaltung und Kammermusik bei Rainer Hoffmann und Eugen Wangler folgen. Wichtige Impulse erhielt er darüber hinaus bei zahlreichen Meisterkursen und als Gaststudent u.a. bei Irwin Gage, Hartmut Höll, Wolfram Rieger, Axel Bauni, Ulf Bästlein und Thomas Quasthoff. Bei Wettbewerben wurde er mehrfach ausgezeichnet, so u.a. mit dem 1.Preis beim Internationalen Paula Salomon-Lindberg Wettbewerb in Berlin, sowie mit dem Nordfriesischen Liedpreis und im Duo beim Internationalen Schubertwettbewerb in Graz. Die FAZit-Stiftung und die Sparkassenstiftung unterstützten ihn durch Stipendien. Er unterrichtet an der Musikhochschule Frankfurt. Seit 2003 ist er offizieller Begleiter des Johannes Brahms-Liedwettbewerbs, außerdem arbeitet er u.a. als Begleiter beim Hilde Zadek-Wettbewerb in Wien. Rundfunkaufnahmen entstanden u.a. beim Bayrischen Rundfunk, beim SWR und beim ORF. Eine Gesamtaufnahme der Lieder Clara Schumanns ist bei Naxos erschienen.
Pantelis Polychronidis
Pantelis Polychronidis Studium der Fächer Liedbegleitung, Opera coaching und Kammermusik an der University of Michigan unter Martin Katz, Abschluss mit dem Doctoral of Musical Arts. Während seines Studiums Begleitung der Meisterklassen von Shirley Verrett. Postgraduelles Studium bei Charles Spencer und Roswitha Heintze an der Universitaet fuer Musik und darstellende Kunst Wien sowie bei Eric Schneider in Berlin. Er ist seit 2014 Senior Lecturer an der Gesang/Oper-Abteilung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Regelmäßige Konzerttätigkeit in Deutschland, Griechenland, Holland und den USA. 2012 Gastprofessur an der Musikfakultät der University of Michigan.

Der jeweilige Korrepetitor erhält nach Anmeldeschluss die Programme sämtlicher Kandidaten seiner Sparte durch uns automatisch übermittelt und steht nach dem Ende der 1. Runde vor Ort für jene Kandidaten zur Verfügung, die in die 2. Runde aufsteigen (für Gesang selbstverständlich bereits am Anreisetag).
Bitte nehmen Sie im Sinne von Professionalität und Fairness von Versuchen Abstand, mit den Korrepetitoren vor Beginn des Wettbewerbs Kontakt aufzunehmen. Die Korrepetitoren sind angewiesen, nicht auf derartige Anfragen zu reagieren.


  

  

 

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